Schriftgröße: 
normale Schrift einschalten große Schrift einschalten sehr große Schrift einschalten
 
Abonnieren Sie unseren kostenlosen Newsletter
 

Temmen-Ringenwalde

Erbbegräbnisstätte in Ringenwalde

Gemeinde Temmen-Ringenwalde mit den bewohnten Gemeindeteilen Temmen, Ringenwalde, Neu Temmen, Alt Temmen, Poratz, Ahlimbswalde, Hessenhöhe, Julianenhof, Libbesicke und Luisenau


Ringenwalde
Der Ort Ringenwalde ist idealer Ausgangspunkt für ausgedehnte Spaziergänge auf Rundwanderwegen. Hier ist es noch möglich, stundenlang unterwegs zu sein und trotzdem auf kaum einen Menschen zu stoßen - auch wenn Ringenwalde inzwischen vor allem von Berlinern gern als Ausflugsziel genutzt wird. In den Gasthöfen Ringenwaldes kann man nicht nur einkehren und original uckermärkische Gerichte zu sich nehmen, es werden auch Kutschfahrten und Wanderungen angeboten. In Ringenwalde gibt es noch eine ganze Reihe gut erhaltener Wohn- und Stallgebäude aus dem 18./ 19. Jahrhundert, teils aus Backstein, teils in Fachwerkbauweise errichtet. Der Schlosspark des 1945 von der SS gesprengten Herrenhauses der Grafen Ahlimb/ Saldern entstand unter dem Einfluss von Lenné im englischen Stil. Hier kann man noch heute sehr schön auf verschlungenen Wegen vorbei an Fließen und Teichen spazieren gehen. Eine 1903/04 im Park angelegte neogotische Erbbegräbnisstätte der gräflichen Familie setzt pittoreske Akzente.

Am Rand des Schlossparks thront auf einer kleinen Anhöhe der "Riesenstein", ein mächtiger Gneisgranitfindling mit einem Volumen von etwa 22 Kubikmetern. In vorchristlicher Zeit diente er vermutlich als Opferstein.

Die Ringenwalder Kirche wurde 1280 geweiht - das Schiff stammt noch aus jener Zeit, der Turm von ende des 19. Jahrhunderts. Die kleine Mühe, im Pfarramt um Einlass zu bitten, lohnt sich. Das Kirchlein besitzt eine wertvolle Ausstattung mit einem Kanzelaltar von 1759. Empore und Gestühl sind ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert. Die Orgel (1760) ist zeitgemäß in der Formensprache des Barocks gehalten. Besonders wertvoll sind drei Glasgemälde von 1599. Südlich von Ringenwalde befindet sich in einem kleinen Wäldchen ein Hügelgräberfeld mit Informationstafel und einem rekonstruierten Grab.

 

 

Poratz
Poratz wurde 1375 erstmalig urkundlich erwähnt. Unter der Herrschaft von Henning und Otto von Ahlimb (1375-1872) entwickelte sich das Anwesen zu einem Vorwerk mit Schaf- und Rinderzucht (16.-17. Jahrhundert). Schon im 18. Jahrhundert war Poratz ein typisches Köhlerdorf. Einige Fachwerkhäuser aus dieser Zeit haben sich bis heute kaum verändert. Merkmale der Bauweise wie Querteilung, eingeschossig, Schlichtheit des Fachwerks, Verwendung minderwertigen Holzes sind wohl auch noch Beweggründe, das Dorf in dieser Form zu erhalten.

 

 

Ahlimbswalde

 

Ahlimbswalde wurde 1725 als Vorwerk Papen Orth erstmals urkundlich erwähnt. Im 19. Jahrhundert wurde es zum Gut des Grafen von Saldern-Ahlimb ausgebaut und 1928 mit der Gemeinde Ringenwalde vereinigt. Heute entwickelt sich Ahlimbswalde immer mehr zum „Geheimtipp" für Urlauber, die in hübschen Ferienwohnungen und in einer ursprünglichen Landschaft Entspannung und Erholung finden.

 

 

Luisenau

Luisenau mit seiner charakteristischen, u-förmigen Anlage wurde im 19. Jahrhundert als Vorwerk des Ringenwalder Gutes der Grafen von Saldern und Ahlimb erbaut, die von hier aus die Luisenauer Flächen bewirtschaften ließen. Nach Görings Einverleibung des Gutes in die Stiftung Schorfheide wurde das Vorwerk Luisenau nach dem II. Weltkrieg im Zuge der Bodenreform aufgesiedelt. Mitte der 70er Jahre erstand das damalige Petrolchemische Kombinat Schwedt den Hof Luisenau und baute ihn zu einem Ferienobjekt aus. Heute beherbergt Luisenau  einen Bauernhof mit Ferienwohnungen. Inmitten einer idyllischen Landschaft gelegen können die Gäste vieles Entdecken, was die Natur und Landschaft zu jeder Jahreszeit an Sehenswertem bietet.

 

Guten Tag und herzlich willkommen zu einer Stippvisite in der Gemeinde Temmen Ringenwalde

 

Die Geschichte von Temmen – Ringenwalde wurde damals und wie heute ebenfalls von den hier wohnenden Menschen geprägt, die in Vereinen und dorfgemeinschaftlichen Miteinander tätig sind.

 

Alte Quellen belegen, dass bereits im 13. Jahrhundert, entlang des schon bestehenden vielbefahrenen Handelsweges von Ost noch West, Höfe errichtet wurden. Heute sind wir bemüht, die Spuren längst vergessender Zeiten zu erhalten und verbunden mit vielfältigen Schätzen unberührter Natur, sie für unsere Besucher zugänglich zu machen. Die Zeugen der Vergangenheit reichen zurück bis in die Bronzezeit. Endmoränenlandschaft mit Söllen und Seen prägen die Umgebung und bieten viel Raum für seltene Arten von Fauna und Flora.

 

Ein Fahrradverleih des Info-Zentrums bietet Ihnen Gelegenheit, Erkundungsfahrten in die Umgebung zu unternehmen. Eine Heimatstube aus dem 13. Jahrhundert mit der einmaligen restaurierten Migendt – Orgel lädt zu Orgelkonzerten ( jeden letzten Samstag im Monat) von Mai bis Oktober ein.

 

Genießen sie nach einem Besuch bei uns die familiär geführten Gasthäuser mit einer ausgezeichneten Küche.